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Pommerndatenbank - Die Datenbank für Familienforschung in Pommern

Pommerndatenbank
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Konzept & Aufbau

Die erste Schwierigkeit mit den Adreßbüchern ist die Recherche welche Adreßbücher es noch gibt und dann die Auswahl der zu bearbeitenden Adreßbücher an sich. Es gab nicht für sämtliche Kreise Adreßbücher und für manche auch nur eine einzige Ausgabe. Da aber für das Jahr 1937 die größte Anzahl pommerscher Adreßbücher festgestellt wurde, so wurde dieses Jahr als Stichjahr gewählt, um möglichst wenig Überschneidungen zu bekommen. Für die Kreise, für die es 1937 kein Adreßbuch gab, wurde ein Jahr zwischen 1938 und 1940 oder das nächste Jahr vor 1937 gewählt.

Mit dieser ersten (letzten) Generation Adreßbücher würde man schätzungsweise knapp 75% der Haushalte im 1937er Pommern (ohne die 1938 von der Grenzmark und Neumark angegliederten Kreise) also etwa 400.000 Einträge erfassen.

Eine zweite Generation vor 1937 bildet das Jahr 1900 plusminus 5 Jahre, für das ebenfalls möglichst viele Adreßbücher nach obigem System eingegeben werden sollen. Schließlich wurde noch der Zeitraum 1860 plusminus 5 Jahre als dritte Generation avisiert. Weitere Jahre können ebenfalls eingegeben werden, allerdings mit niedrigerer Priorität.

Alles in allem würde man mit diesen Adreßbüchern weit über eine halbe Million pommersche Einwohner der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfassen können, wobei diese Daten allen Forschern in der Datenbank zugänglich sein werden.

Je mehr Forscher bei diesem Projekt mitmachen, um so eher wird es fertig und steht mit seinen fantastischen Möglichkeiten den Forschern zur Verfügung. Eine dieser fantastischen Möglichkeiten ist die Visualisierung der Daten auf Landkarten. D.h. man kann in den Adreßbüchern nach einem Namen suchen und dann die Vorkommen automatisiert auf Landkarten einzeichnen lassen und so die Verbreitung von Familiennamen untersuchen.


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